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Ratschläge zur Vorsorgevollmacht

 
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kanzlei-schott
Aktiver User


Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beiträge: 15
Wohnort: Lampertheim (bei Mannheim)

BeitragVerfasst am: Mi Sep 14, 2005 8:35 pm    Titel: Ratschläge zur Vorsorgevollmacht Antworten mit Zitat

Keiner von uns weiß, wie lange er in der Lage sein wird, seine Angelegenheiten selbstständig zu besorgen. Gerade weil wir diesen Gedanken so gerne verdrängen, sollte jeder frühzeitig sicherstellen, dass auch in einem solchen Fall seine Interessen bestmöglich gewahrt werden.

Am 1. Januar 1992 hat das Betreuungsrecht das bis dahin geltende Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht abgelöst. Seitdem ist ein Betreuer zu bestellen, wenn ein Volljähriger z.B. in Folge einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen oder seelischen Behinderung , insbesonders aber auch wegen zunehmenden Alters (!) oder in Folge eines Unfalls (!) hilfsbedürftig geworden ist und seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selber besorgen kann.

Dabei können Sie eine Person Ihres Vertrauens mit der Regelung bestimmter Angelegenheiten bevollmächtigen ( sog. Vorsorgevollmacht ). Liegt eine wirksame und ausreichende Vollmacht vor, darf in Ihrem Regelungsbereich ein Betreuer erst gar nicht bestellt werden. Damit ist Ihr Selbstbestimmungsrecht umfassend gesichert.

Damit auch in Ihrem Fall bei Eintritt des Betreuungsfalls sofort gehandelt werden kann und dabei Ihre Interessen und Ihre Wünsche möglichst gewahrt werden, empfiehlt es sich, dass Sie rechtzeitig vorher durch eine sog. Vorsorgevollmacht entsprechende Anordnungen treffen.


Der Anwalt bzw. Notar Ihres Vertrauens berät Sie gerne, insbesonders zu den durch eine Beurkundung anfallenden Kosten.

Fragen beantwortet gerne Rechtsanwalt und Notar W. Schott; benutzen Sie auch unsere e-mail-Adresse: info@kanzlei-schott.com.
_________________
Walter Schott
Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Familienrecht
Kanzlei Schott Lampertheim (zwischen Mannheim und Darmstadt)
info@kanzlei-schott.com
http://www.kanzlei-schott.com

Juristisches Forum:
http://forum.kanzlei-schott.com


Zuletzt bearbeitet von kanzlei-schott am Do Mai 14, 2009 6:02 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Jumaro
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Sep 18, 2006 8:31 pm    Titel: Frage zur Vorsorge-Vollmacht Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe eine Frage zu folgendem Fall: Mein Schwiegervater ist sehr schwer erkrankt und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Er hat eine Frau, drei Söhne und drei Schwiegertöchter, ich bin eine davon.

Nun hat mich die Familie einstimmig gebeten, die Vorsorge-Vollmacht für ihn zu übernehmen.

Bedeutet dies, daß ich nun an erster Stelle vor seiner Ehefrau stehe, wenn es darum geht, Dinge zu entscheiden. Oder ganz banal: Werde ich zuerst informiert, wenn er stirbt?

Ich brauche bitte dringend Rat & Hilfe zu diesem Thema.

Vielen Dank.
Mfg
M.N.
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RAuN W.Schott
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Sep 25, 2006 8:58 pm    Titel: Re: Frage zur Vorsorge-Vollmacht Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Frau M.N.,

entscheidend ist der Wille Ihres Schwiegervaters,nicht der Wille der Familie.Er wäre der Vollmachtgeber,Sie der Vollmachtnehmer.Wenn er dies so wünscht,könnte er Sie zum Bevollmächtigten ernennen.Sie sollten daher noch einmal die Angelegenheit " Vorsorgevollmacht" zunächst mit ihm besprechen.

Mit freundlichen Grüßen
W.Schott
Rechtsanwalt und Notar

Jumaro hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
ich habe eine Frage zu folgendem Fall: Mein Schwiegervater ist sehr schwer erkrankt und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Er hat eine Frau, drei Söhne und drei Schwiegertöchter, ich bin eine davon.

Nun hat mich die Familie einstimmig gebeten, die Vorsorge-Vollmacht für ihn zu übernehmen.

Bedeutet dies, daß ich nun an erster Stelle vor seiner Ehefrau stehe, wenn es darum geht, Dinge zu entscheiden. Oder ganz banal: Werde ich zuerst informiert, wenn er stirbt?

Ich brauche bitte dringend Rat & Hilfe zu diesem Thema.

Vielen Dank.
Mfg
M.N.
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